Informationen zum Gemeindemuseum
1993 wurde der Gebäudekomplex als „Museum der Gemeinde Leiwen“ seiner Bestimmung übergeben. Der offizielle Name lautet heute Heimat- und Weinmuseum Leiwen.
Für das Museum wurden die ehemalige katholische Kapelle und eine angrenzende Scheune zu einem Ausstellungsraum zusammengefasst. Der konzeptioneller Schwerpunkt wurde dabei bewusst anders gefasst, als dies bei einem sogenannten „Heimatmuseum“ vermutet werden kann.
Nicht das detailgetreue vor Augen führen vergangenen ländlichen Lebens sollte gezeigt werden – das findet der Besucher landauf und landab in den verschiedensten Ausführungen. Das Museum sollte vielmehr ausgewählte Zeugnisse des geschichtlichen, kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Lebens von gestern und heute anschaulich machen, die die Gemeinde Leiwen und seine Geschichte als solche repräsentieren.
Die Ausstellungsräume des Gemeindemuseums gliederten sich dabei wie folgt:
Ehemalige Euchariuskapelle
Im Bereich der ehemaligen Euchariuskapelle wurden, neben einigen historischen Objekten, Werke zeitgenössischer Künstler aus der hiesigen Umgebung gezeigt, die eigens für diesen Raum geschaffen wurden. Diese Sammlung sollte auch, auf Basis einer Stiftung, in regelmäßigen Abständen erweitert werden. Hier fanden zudem regelmäßig repräsentative Veranstaltungen und Weinproben der Gemeinde statt.
Erdgeschoß der Scheune
Das Erdgeschoß der Scheune sollte als „Fenster“ in die Vergangenheit der landwirtschaftlichen Produktion rund um den Wein verstanden werden. Aus räumlichen Gründen wurden nur Ausschnitte der einzelnen Produktionszweige gezeigt, die trotzdem einen stimmungsvollen Einblick in die historische Weinproduktion vermittelten.
Obergeschoß der Scheune
Neben eindrucksvollen Photographien aus vergangenen Tagen befand sich im Obergeschoß der Scheune die Dokumentation der Ortsgeschichte von Leiwen. In Bild, Text und mit entsprechenden Objekten wurde hier die abwechslungsreiche Vergangenheit der Gemeinde veranschaulicht. Eine Videostation bot dem Besucher weitere Informationsmöglichkeiten rund um den Weinbau.
Flyer: Museum der Gemeinde Leiwen (2001)
Eine detaillierte Beschreibung des Museums der Gemeinde Leiwen findet sich im nachfolgenden Flyer aus dem Jahr 2001:
© 2001 Stefan Schu
